microbladingentfernen.at Anfrage
Risiken & Nebenwirkungen

Risiken und Nebenwirkungen der Laser-Entfernung an den Augenbrauen

Ehrlich und ohne Beschönigung – damit Sie gut informiert entscheiden können.

Die Laser-Entfernung ist ein Eingriff an einer sensiblen Hautregion – und wie bei jedem Eingriff gibt es Reaktionen und Risiken. Die allermeisten sind vorübergehend und gut beherrschbar. Einige sollten Sie kennen, bevor Sie sich entscheiden. Wichtig vorweg: Die meisten ernsteren Komplikationen entstehen nicht durch das Verfahren selbst, sondern durch unsachgemäße Anwendung oder mangelnde Nachsorge. Genau deshalb arbeiten wir mit verpflichtendem Testschuss, ärztlicher Begleitung und langjähriger Erfahrung mit Augenbrauen-Pigmenten.

Empfindungen während der Behandlung

Die Behandlung kann unangenehm sein, ist für die meisten aber gut auszuhalten. Viele beschreiben das Gefühl als kurzes, warmes Prickeln. Die Behandlungsfläche ist klein, entsprechend kurz ist die Sitzung. Vor, während und nach der Behandlung wird die Haut gekühlt.

Normale Reaktionen direkt danach

Unmittelbar nach der Behandlung sind eine leichte Rötung, eine leichte Schwellung und ein Wärmegefühl ähnlich einem leichten Sonnenbrand normal. Sie klingen meist innerhalb von Stunden bis wenigen Tagen ab.

Ob es darüber hinaus zu feinen Krusten oder kleinen Bläschen kommt, hängt stark davon ab, wie die Laserparameter eingestellt werden. Wir arbeiten bewusst nach dem Grundsatz: Sicherheit geht vor Tempo. Lieber behandeln wir eine Sitzung mehr, als mit zu hoher Energie zu arbeiten und die Haut zu verletzen. Bei dieser zurückhaltenden Einstellung kommt es in über 90 % der Fälle weder zu Krusten- noch zu Bläschenbildung.

Sollten dennoch einmal feine Krusten oder Bläschen auftreten, ist das ein Zeichen, dass Ihr Immunsystem arbeitet. Wichtig: Krusten nicht abkratzen und Bläschen nicht selbst öffnen – beides erhöht das Risiko für Entzündungen und kann Narben hinterlassen.

Pigmentveränderungen – der wichtigste Punkt bei PMU

Farbumschlag (Paradoxical Darkening). Bestimmte PMU-Pigmente enthalten Metalloxide wie Eisen- oder Titanoxide. Diese können unter Laserlicht reagieren und ihre Farbe verändern, statt einfach aufzuhellen. Bei der Entfernung von altem Permanent Make-up und Microblading an den Augenbrauen kommt das nicht selten vor – meist bedeutet es, dass sich der Ton vorübergehend etwas rötlich, gräulich oder in eine andere Farbe verändert. Genau deshalb ist bei uns der Testschuss vor der ersten vollständigen Behandlung verpflichtend.

Kein Sackgassen-Ergebnis: Ein solcher Farbumschlag lässt sich in den folgenden Sitzungen gezielt weiterbehandeln. Wir passen dazu die Einstellungen an und wählen – je nach entstandener Farbe – die passende Wellenlänge, um auch den umgeschlagenen Ton Schritt für Schritt aufzuhellen.

Hyper- und Hypopigmentierung. Das behandelte Areal kann vorübergehend dunkler oder heller werden als die umgebende Haut. Konsequenter UV-Schutz vor und nach jeder Sitzung ist deshalb Voraussetzung.

Sichtbarer Umriss. In manchen Fällen bleibt vorübergehend ein hellerer oder dunklerer Umriss der ehemaligen Zeichnung sichtbar.

Die Nähe zum Auge

Weil die Behandlung unmittelbar neben dem Auge stattfindet, gehören geeignete Augenschutzmaßnahmen bei jeder Sitzung zum Standard. Die Sensibilität dieser Region ist einer der Hauptgründe, warum wir uns ausschließlich auf die Augenbrauen spezialisiert haben und mit ärztlicher Begleitung arbeiten.

Narben

Das Risiko einer Narbenbildung ist bei fachgerechter Laserbehandlung sehr gering. Sichtbare Narben entstehen fast immer durch falsch eingestellte Parameter, ungeeignete Geräte oder durch das Aufkratzen von Krusten. Einen großen Teil dazu tragen Sie selbst bei – durch konsequente, schonende Nachsorge.

Medikamente und Lichtempfindlichkeit

Manche Medikamente und Wirkstoffe machen die Haut lichtempfindlicher – darunter bestimmte Antibiotika, Hormonpräparate oder auch Johanniskraut. Bitte geben Sie im Beratungsgespräch alle Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel an.

Wann Sie uns kontaktieren sollten

  • Rötung oder Schwellung nehmen nach mehr als drei bis fünf Tagen zu, statt abzuklingen.
  • Zeichen einer Entzündung (zunehmende Wärme, Eiter, unangenehmer Geruch, Fieber).
  • Bläschen entwickeln sich ungewöhnlich groß oder füllen sich mit Blut.
  • Allergische Reaktionen wie Juckreiz, Quaddeln oder Schwellungen.

Im Zweifel gilt: lieber einmal zu viel fragen als zu wenig.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Konsequenter UV-Schutz auf dem Areal während der gesamten Behandlungsserie.
  • Kein Solarium, keine Dampfsauna, keine Vollbäder und kein Schwimmbad für bis zu zehn Tage nach der Behandlung.
  • Krusten und Bläschen niemals aufkratzen oder öffnen – von allein abfallen lassen.
  • Das Areal schonend behandeln, nicht reiben, keine reizenden Kosmetika bis zur Abheilung.
  • Intensiven Sport in den ersten Tagen pausieren.
  • Ausreichend trinken und alle Medikamente im Beratungsgespräch angeben.

Zur Nachsorge Foto senden & anfragen

Diese Informationen ersetzen nicht das persönliche Aufklärungs- und Beratungsgespräch. Ihre individuellen Risiken besprechen wir vor der Behandlung persönlich mit Ihnen.